Mittwoch, 15. Januar 2014

Sebastian Fitzek - Noah


Genre: Thriller
Gebunden Ausgabe: 559 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungstermin: Dezember 2013
ISBN:  978-3-7857-2482-8

Noah leidet an Gedächtnisverlust. Er kann sich weder an seinen richtigen Namen noch an Details aus seiner Vergangenheit erinnern. Oscar, ein Obdachloser, findet Noah in Berlin mit einer Schusswunde in der Schulter. Er kümmert sich um ihn und nimmt ihn in seiner Unterkunft in einem U-Bahn-Tunnel auf. Als Noah in einer Zeitung ein Bild entdeckt, werden Teiler seiner Erinnerung freigesetzt und er beginnt mit der Suche nach seiner wahren Identität. Doch diese Suche entwickelt sich zu einem wahren Höllentrip. Irgendjemand ist hinter ihm her und würde ihn lieber tot als lebendig sehen. Doch nicht nur das, es scheint als wäre Noah ein wichtiger Bestandteil einer globalen Verschwörung und das Wissen darüber könnte ihn sein Leben kosten.

Bereits vor der Erscheinung eilte dem neuen Thriller von Sebastian Fitzek ein vielversprechender Ruf voraus. Mit seinem neuen Werk hat Fitzek nach jahrelanger Kooperation mit Droemer Knauer nicht nur der Verlag gewechselt sondern auch eine komplett neue Seite von sich gezeigt. Seit längerem bin ich ein großer Freund der Bücher des Thrillerautoren, doch „Noah“ ist anders und toppt all seine vorherigen Werke.

Als Schauplatz seiner neuen Geschichte wählt der Autor fünf Millionenstädte: Berlin, New York, Rom, Amsterdam und Manila und was den Leser dort erwartet ist spannend, actiongeladen, erschütternd und rasant zu gleich. Fitzek versteht es, mit kleinen Details eine große Wirkung zu erzielen und in „Noah“ gelingt im dies besser denn je, was zur Folge hat, dass einem die geballte Ladung an Spannung und Entertainment geboten wird. Völlig neu ist der gesellschaftskritische Aspekt. Fitzek hebt mit diesem Werk den metaphorischen Zeigefinger in dem er ein beängstigend reales und zugleich schockierendes Szenario erschaffen hat, das er durch authentische Protagonisten zum Leben erweckt.

Fitzeks Bücher sind oft umstritten, die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Während ein Teil sie als spannungsgeladene Pageturner bezeichnet, halten die anderen sie für abgedrehten Schund. „Noah“ sollte allerdings auch den fleißigsten Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, denn auch handwerklich hat sich Fitzek mit diesem Werk um einiges gesteigert.

Dieser Thriller ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und beeindruckend, gleichzeitig aber auch schockierend. Zwar handelt es sich um Unterhaltungsliteratur, dennoch sind die Hintergrundinformationen gut recheriert und mit hohem Wahrheitsgehalt. „Noah“ lässt mich nach 559 aufgeregt und auch aufgewühlt zurück und wird bestimmt noch lange Zeit in meinem Gedächtnis verbleiben. Wie bereits gesagt, „Noah“ ist anders, doch nicht nur anders, sondern vor allem besser. Wer Fitzek mag, wird dieses Buch lieben.

Note: 1
  • Humor: /
  • Anspruch: 1
  • Spannung: 1
  • Erotik: /
  • Piratenfaktor: 1

Kommentare:

  1. Habe es bis jetzt noch nicht geschafft, etwas von Fitzek zu lesen. Aber das klingt echt gut und macht Lust auf mehr! Rutscht jetzt definitv ein groooßes Stück weiter nach oben auf meinr Wunschliste :)

    LG Cat

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  2. Danke dir für die tolle Rezi zu dem Buch. Ich liebe die Bücher von Fitzek, vorallem die Therapie gehört zu meinen liebsten Büchern. Ich bin sehr gespannt auf dieses Buch.

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